Arganöl: „Marokkanisches Gold im Trend“!

Arganöl - Hartl per 27.08.2014

Arganöl, Hartls – feine Essenzen

Arganöl rar und kostbar spielt in der gleichen Liga wie Kaviar und Trüffel.  Konjunktur hat  Argan, das Öl der Atlas-Beduinen, in den feinen Restaurants Europas.  Von Paris über London und Berlin tritt das Arganöl seinen Siegeszug in der noblen Küche an. Eine raffinierte Geschmacksnote gibt es mit Arganöl bei den Fleisch- und Fischgerichten sowie bei Salaten oder Gemüse.   Die natürliche Zusammensetzung ist sehr gesund und schlägt sogar das Olivenöl in seiner Wirkung.

Arganöl und Entstehung

Bereits vor 1000 Jahren setzen die Berber von Marokko Arganöl für medizinische Zwecke ein.  Mit dem Arganöl wurden Herz- und Kreislaufprobleme sowie Magen- und Darmproblem behandelt. Auch zur Desinfektion von Wunden oder bei Sonnenbrand wurde auf das Öl zurückgegriffen.

Die Ölanbauer ernten die Arganfrucht in den Monaten Juli und September. Im Gegensatz zur Olive wird das Öl nicht direkt aus der Frucht des Argan-Baumes gepresst. In einem aufwendigen Verfahren werden die Argankerne aus der Frucht entnommen und in wahrer Knochenarbeit das wertvolle Öl gewonnen.

Fünf Bäume oder 30 Kilo Früchte braucht es für einen Liter Arganöl. Das „Marokkanische Gold“ wie das Arganöl auch genannt wird – hat dementsprechend seinen Preis.  Ein Liter Arganöl mit hoher Qualität kostet 80 bis 120 Euro bei uns in Europa im Verkauf.

Arganöl und die Trittbrettfahrer

Ein regelrechten Boom erlebt zurzeit das  kostbare Arganöl. Doch leider versuchen auch einige Öl-Panscher am Markt mitzunaschen und bringen gestrecktes Arganöl unter die Leute.  Die Straßenhändler in Marokko handeln mit Billigflaschen:  Maschinell hergestelltes Arganöl wird mit gebrauchtem Frittieröl verschnitten im Verhältnis von 50:50 gemischt. Der ranzige Geruch enttarnt schnell die schlechte Frittierölvariante.  Eine weitere Billigproduktion ist das wochenlange Einlegen von Argan-Presskuchen in Sonnenblumenöl – bis das Aroma vom Original schlussendlich angenommen wird.

Die empfohlenen Qualitätsrichtlinien sind in Marokko nicht gesetzlich nicht verankert.  Die europäischen Händler orientieren sich nach den EU-Richtlinien, die auch für das Olivenöl gelten.  Am besten sie fragen direkt beim Feinkost-Händler nach, welche Qualitätsrichtlinien für ein gutes Arganöl gelten.

Arganöl und die Inhaltstoffe

Hoch ist Anteil an ungesättigten Fettsäuren und zwar über 80 Prozent.  Das Arganöl enthält die Wirkstoffe Oleinsäure sowie Linolsäure und machen dabei den größten Teil der essenziellen Fettsäuren aus.  Hoch ist auch der Anteil an natürlichen Antioxidantien zum Schutz vor den freien Radikalen, die im Körper Schaden anrichten können und sogar zu Krebs führen kann.  Einer der stärksten Stoffe beim Arganöl ist das Alpha-Tokopheral –   mit einem hohen Vitamin E Gehalt.

Neben den freien Radikalen wirkt das Arganöl auch gegen Tumore. Die Sterole des Arganöls, eine Gruppe wichtiger biochemischen Naturstoffe wie Schottenol und Spinasterol – sind dafür verantwortlich.  Die zellstimulierende Wirkung der beiden Sterole wird auch bei Anti-Aging Rezepturen eingesetzt wie zum Beispiel bei den Tages- und Nachtcremes.

Auch in der Kosmetik wird das Arganöl als Pflegemittel für Haut und Haare verwendet.  Beugt der Austrocknung und Hautalterung vor und ist beliebt für die feuchtigkeitsspendende Wirkung.

Arganöl und Rezepte

Das Arganöl können Sie sowohl bei kalten als auch bei warmen Speisen verwenden. Arganöl wird beim Garen, Braten und Kochen der Gerichte vor allem am Schluss zum Verfeinern eingesetzt – meist reicht ein Schuss Arganöl um dem Gericht den finalen Geschmack zu geben. Auch beim Grillen von Fleisch, Fisch oder Meeresfrüchten sollte das Arganöl ganz am Schluss in den Einsatz kommen.

Arganöl und Rezept von Sarah Wiener

Büffelmorzarella mit Mangoschreiben

Zutaten: 200 gr Büffelmozarella (rund); 1 Stück Mango (reif); ¼ Chilischote (rote); 1 Zwiebel (klein,rot) 1 Orange, 3 Esslöffel Arganöl, 1 Bund Koriander (frisch, grün) oder Kerbel sowie Brise Salz und Pfeffer.

 ( für 4 Personen zum Nachkochen)

Zubereitung: Mozarella und Mango werden in dünne Scheiben geschnitten. Abwechselnd auf eine Platte oder Teller legen. Zwiebel in dünne Ringe schneiden. Anschließend die Zwiebelringe über die Mozzarella- und Mangoscheiben streuen. Die halbe Chili entkernen und fein schneiden. Als nächster Schritt die Orange pressen und den Saft der Orange mischen mit folgenden Zutaten: Arganöl, Chili gehackt; Salz und Pfeffer. Zum Schluß den Koriander noch fein hacken und das Gericht schön verzieren.

Gutes Gelingen und einen guten Appetit wünscht Ihnen das Marenda-Team

beim Nachkochen des Rezeptes von Sarah Wiener!

Fazit: Ein gutes Arganöl hat seinen Preis. Gönnen Sie sich für den Genuss und die Gesundheit ein gutes Öl. Das Motto heißt hier: „Weniger ist mehr“. Von dem hochwertigen Öl sind nur einige Tropfen notwendig, um Ihrem Lieblingsgericht eine gute Geschmacksnote zu geben.

Autoren: Marion + Herbert Berger, Genussboutique marenda, 6780 Schruns; www.genussboutique.at

Quellen:  http://www.hartls-oele.at; www.sarahwiener.de

http://de.wikipedia.org/wiki/Argan%C3%B6l; http://www.arganoel-seite.de

http://www.stern.de/genuss/trends/delikatesse-teure-tropfen-schlag-auf-schlag-561048.html

http://www.gesundheit.de/ernaehrung/lebensmittel/saucen-und-oele/arganoel-das-exklusivste-oel-der-welt

http://www.netzathleten.de/Sportmagazin/Ratgeber-Ernaehrung/Wie-gesund-ist-Arganoel/4915833609355861819/head

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